5,2 Millionen für Barmherzige Brüder

Zellmeier/Schreyer: Bayern und Bezirk fördern 24 neue Wohnplätze

19.08.2026
Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Barmherzige Brüder-Geschäftsführer Harald Auer sowie Bezirksrat Franz Schreyer präsentieren die Förderzusage vor dem Objekt in der Siemensstraße.
Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Barmherzige Brüder-Geschäftsführer Harald Auer sowie Bezirksrat Franz Schreyer präsentieren die Förderzusage vor dem Objekt in der Siemensstraße.

Zusätzlich zur guten Volksfest-Stimmung hatten Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und Bezirksrat Franz Schreyer eine frohe Kunde für die Barmherzigen Brüder im Gepäck. Bei einem Ortstermin am geplanten Standort konnten sie dem Geschäftsführer der Behinderteneinrichtung in Straubing, Harald Auer, die Zusage über eine Förderung von 4.453.000 Euro vom Freistaat Bayern und 742.160 Euro vom Bezirk Niederbayern überbringen. 

„Menschen mit Behinderungen gehören zu unserer Gesellschaft selbstverständlich mit dazu. Daher ist es dem Freistaat Bayern ein Anliegen, dass die Einrichtungen bestmöglich gefördert werden, die diese Bevölkerungsgruppe im Alltag betreuen, begleiten und fördern. Daher freue mich ich sehr, dass das Vorhaben der Barmherzigen Brüder in der Siemensstraße so großzügig vom Freistaat und Bezirk unterstützt wird“, so Zellmeier, der als Haushaltsausschussvorsitzender bei den Haushaltsverhandlungen stets ein Auge auf eine angemessene Investitionskostenförderung von Wohn- und Beschäftigungsplätzen für Menschen mit Behinderung in Bayern hat.
 
Geschäftsführer Harald Auer dankte für die Aufnahme des Vorhabens in der Siemensstraße in das Jahresförderprogramm 2026 und die damit verbundene siebenstellige Förderung. Im Rahmen einer Konversionsmaßnahme verlagern die Barmherzigen Brüder 24 Wohnheimplätze vom Hauptstandort, um so eine Verbesserung der Betreuungs- und Wohnsituation zu erreichen. Dort können die zukünftigen Bewohner in ein modernes, stadtintegriertes Wohnangebot umziehen, das den baulichen Ansprüchen an Selbstbestimmung und Teilhabe gerecht wird. Das ehemalige Gewerbegrundstück wurde dafür von den Barmherzigen Brüdern erworben. Ein Teil des Bestandsgebäudes soll erhalten bleiben und umgebaut werden, der Rest wird abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Durch diese Maßnahme wird auch die Wohnsituation am Hauptstandort entlastet und die Voraussetzung dafür geschaffen, bestehende Wohnformen zu sanieren und ebenfalls in zeitgemäße individuelle Wohnangebote umzubauen.