Die Stadt Bogen und die Gemeinde Sankt Englmar können sich über eine hohe Fördersumme des Freistaats freuen. Wie Haushaltsausschussvorsitzender Josef Zellmeier mitteilte, erhält Bogen eine Zuwendung in Höhe von 1.511.372,50 Euro. Ebenso kann sich die Bayerwaldkommune St. Englmar über eine Überweisung von 393.592,50 Euro freuen. „Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gehören zur kommunalen Daseinsvorsorge und sind damit einer der Hauptaufgaben unserer Kommunen. Um die finanziellen Aufwendungen für die Städte und Gemeinden und damit für jeden einzelnen Bürger zu lindern, greift der Freistaat seinen Kommunen dabei kräftig unter die Arme“, so Zellmeier weiter.
Nachdem die Förderung ursprünglich auf die Ersterschließung beschränkt war, wurde auf Antrag der CSU-Landtagsfraktion vor einigen Jahren die Bezuschussung für Härtefälle wieder eingeführt. Dies kommt besonders den ländlichen Gemeinden mit langen Kanalnetzen zugute. Am 01. April traten die neuen Richtlinien RZWas 2025 in Kraft, die bis einschließlich 2028 gelten. Die Fördersystematik wird im Wesentlichen beibehalten, lediglich die interkommunale Zusammenarbeit und die Härtefallschwellen für den Raum mit besonderem Handlungsbedarf werden stärker berücksichtigt.Trotz angespannter Haushaltslage hat sich Zellmeier deshalb für eine möglichst großzügige Förderung bei der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) eingesetzt. Dies bedeutet letztendlich auch für den einzelnen Bürger eine geringere Abgabenlast. Seit 1946 unterstützt Bayern die Kommunen beim Bau von Wasserversorgungsanlagen mit rund 3,5 Mrd. Euro und beim Bau von Abwasseranlagen mit rund 9,1 Mrd. Euro.